Migration

Koordinieren und inspirieren

Sabine Kersebaum

Sabine Kersebaum arbeitet gerne mit und für Menschen. Vor 55 Jahren wurde sie in Heiligenhaus geboren, in Mönchengladbach hat sie soziale Arbeit studiert. Seit vielen Jahren ist die Langerfelderin auch in der Evangelischen Gemeindearbeit aktiv. Und seit 2008 auch in der Diakonie, zunächst als Sozialarbeiterin im Bezirk Schmitteborn in Langerfeld. Jetzt ist sie zur Flüchtlingsarbeit gewechselt: „Die Migrationsarbeit ist das spannendste Arbeitsfeld zur Zeit. Und die interkulturelle Zusammenarbeit hat mich immer schon sehr interessiert.“

Ehrenamtlich hat sie viel Erfahrung gesammelt. Jetzt wird das Ehrenamt zur Profession, denn sie verstärkt das Team der Flüchtlingsberatung der Diakonie mit dem Auftrag der Ehrenamtskoordination. „Es geht um die Unterstützung und Vernetzung der vielfältigen ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in den Gemeinden. Hier will ich Kontakte knüpfen, vor Ort Hilfe anbieten und den Rahmen schaffen, damit die Gruppen und Initiativen in den Gemeinden voneinander abgucken können und sich gegenseitig inspirieren lassen.“

So ist eine Fortbildungsreihe für Ehrenamtler geplant und ein neues Projekt gibt es auch schon: Das Patenschaftsprojekt ‚Wuppertandem‘ will Deutsche und Flüchtlinge zusammenbringen. Die Diakonie stellt den Kontakt zu Flüchtlingen her und bietet professionelle Begleitung (mehr dazu siehe Artikel auf dieser Seite).

Auch für Mirjam Michalski, Fachbereichsleiterin bei der Diakonie Wuppertal, ist die Ehrenamtskoordination ein wichtiger Bereich zwischen den Gemeinden und der Diakonie: „Hier vor Ort passiert, teils im Verborgenen, unglaublich viel Positives, das vielen Flüchtlingen aber auch dem Gemeinwesen zu Gute kommt.“

Kontaktdaten:
Sabine Kersebaum, Tel: 0202 / 698680-20, Mail: skersebaum@diakonie-wuppertal.de

text: wj/ör

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Zitiert

Die Hilfe für Flüchtlinge ist ganz gewiss nicht einfach. Aber sie ist alternativlos.
Präses Manfred Rekowski