Integration

'Wuppertandem' bringt Menschen zusammen

Das Patenschaftsprojekt "Wuppertandem" der Diakonie Wuppertal bringt Menschen zusammen, Deutsche und Flüchtlinge.

Flüchtlinge haben in ihren Heimatländern in vollkommen anderen Strukturen gelebt. Hier angekommen, müssen sie ihr Leben völlig neu gestalten: Ohne Sprachkenntnisse, ohne Freunde und Familie, ohne finanziellen Rückhalt und in einer ihnen unbekannten Umgebung. Dabei sind sie in ständiger Sorge um ihre zurückgebliebenen Angehörigen. Und ob sie selbst in Deutschland bleiben können, ist oft ebenfalls unklar.

Sie können helfen indem Sie Pate oder Patin werden: Einzelnen und Familien helfen, sich hier zurecht zu finden, Orientierung und Unterstützung geben in unserem Ämter- und Verwaltungsdschungel.

Das Schlüsselwort ist Zeit spenden;  Da-sein. Gemeinsam etwas in Wuppertal und Umgebung unternehmen. In Gesprächen erzählen uns viele Flüchtlinge, das für sie Begegnungsmöglichkeiten wichtig sind - auch um die Kultur und die Gewohnheiten in Deutschland kennen und verstehen zu lernen. Sie als Pate oder Patin können dabei helfen und  -im Gegenzug- viel Neues  kennenlernen, andere Lebensweisen und andere Kulturen.

Wenn Sie sich vorstellen können, einen Teil Ihrer Zeit für diese wichtige Aufgabe, die wirkliche Integration erst möglich macht, zur Verfügung zu stellen und Sie ein Teil eines 'Wuppertandems' werden möchten, mal lenkend (=Orientierung gebend) mal unterstützend (Pedale tretend), dann freue ich mich, Sie kennen zu lernen.

Wir als Diakonie stellen den Kontakt zu Flüchtlingen her und bieten professionelle Begleitung und Möglichkeiten zu Austausch und Schulung. Dabei ist uns daran gelegen, im Rahmen der evangelischen Gemeinden und des Stadtteils zu arbeiten, also da, wo Sie schon angebunden sind. Hilfe ist möglich im Rahmen von Familienpatenschaften, Sprachpatenschaften, Schulpatenschaften etc., aber auch im Bereich der Wohnungssuche und -ausstattung. Die Bedarfe sind vielfältig, genau wie die Möglichkeit zu helfen.

Meine Kontaktdaten:
Sabine Kersebaum
Koordinatorin Flüchtlingsarbeit
der Diakonie Wuppertal
0202 / 698680-20,
skersebaum@diakonie-wuppertal.de



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Zitiert

Die Hilfe für Flüchtlinge ist ganz gewiss nicht einfach. Aber sie ist alternativlos.
Präses Manfred Rekowski